Diesen Text finden Sie weiter unten auch in Leichter Sprache.

Unser Lehrer Herr Hollerwöger gibt uns einen Einblick in seinen Mathe-Unterricht. Der Unterricht in seiner Lernbandgruppe ist bewusst handlungsorientiert und an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet.

Mathematische Kompetenzen sollen nicht nur theoretisch erlernt, sondern möglichst konkret und lebenspraktisch erfahrbar werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, wo und wofür ihnen Mathematik im Alltag begegnet und welchen Nutzen sie davon haben.

Wie dies im Unterricht umgesetzt wird, zeigte ein Projekt zum Thema Daten erheben, auswerten und darstellen.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei nicht nur mit vorgegebenen Zahlen und Aufgaben aus dem Schulbuch, sondern wurden selbst zu Forscherinnen und Forschern: In Kleingruppen entwickelten sie eigene Umfragen und führten diese in verschiedenen Klassen unserer Schule durch.

Die gesammelten Antworten werteten die Gruppen anschließend aus und stellten ihre Ergebnisse in selbst erstellten Diagrammen dar. Dabei mussten sie die Daten ordnen, Häufigkeiten bestimmen und überlegen, wie sich die Ergebnisse übersichtlich und verständlich präsentieren lassen.

 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem eigenständigen Arbeiten und dem gemeinsamen Lernen. Die Schülerinnen und Schüler übernahmen unterschiedliche Aufgaben innerhalb ihrer Gruppen und konnten unmittelbar erleben, wofür mathematische Kompetenzen im Alltag gebraucht werden.

Zur Überprüfung und Vertiefung des Gelernten kam anschließend eine digitale App zum Einsatz, mit der sich Diagramme erstellen lassen. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Ergebnisse damit vergleichen, Darstellungen überprüfen und ihre Kenntnisse weiter festigen.

Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Mathematik durch lebensnahe Fragestellungen, praktisches Handeln und den Einsatz digitaler Werkzeuge verständlich und bedeutsam wird.

 

Text in Leichter Sprache: 

 

Mathematik im echten Leben – Wir erstellen eigene Diagramme

Im Mathematikunterricht von Herrn Hollerwöger wird viel praktisch gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler sollen Mathematik selbst ausprobieren. Sie sollen verstehen, wofür sie Mathematik im Alltag brauchen.

Ein Beispiel dafür ist ein Projekt zum Thema Diagramme.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in kleinen Gruppen. Jede Gruppe überlegte sich eigene Fragen für eine Umfrage. Anschließend besuchten sie verschiedene Klassen und befragten andere Schülerinnen und Schüler.

Danach werteten die Gruppen ihre Antworten aus. Sie zählten die Ergebnisse und stellten sie in eigenen Diagrammen dar. So konnten alle sehen, welche Antworten besonders häufig vorkamen.

Zum Schluss nutzten die Schülerinnen und Schüler eine App. Mit dieser App konnten sie selbst Diagramme erstellen. Sie überprüften damit ihre Ergebnisse und übten noch einmal, wie man Daten richtig darstellt.

Bei diesem Projekt wurde deutlich: Mathematik braucht man auch im Alltag. Zum Beispiel, wenn man Menschen befragt, Ergebnisse vergleicht oder Informationen in einem Diagramm zeigt.

Mathematik zum Selbermachen – so wird Lernen verständlich und macht Spaß!