Die Klasse 10 traf sich am Donnerstag, den 19.03. um 8:00 Uhr am Südkreuz, um nach Leipzig zu fahren. Der Anlass war das im Unterricht behandelte Buch „Faust“ von Johann Wolfgang Goethe. Die Szene im Auerbachs Keller war ausschlaggebend dafür, dass wir den echten Keller besichtigen wollten. So kam es zu dieser Fahrt nach Leipzig.
Zunächst lag eine 2 Stunden Hinfahrt vor uns. Der Hinweg stellte sich als relativ entspannt heraus und so kamen wir voller guter Laune an der Leipziger Messe um 10:00 Uhr an. Da an diesem Tag die Buchmesse war, war es extrem voll und die Wege zu der eigentlichen Messe voller Menschenmassen.
Nach 15 Minuten waren wir in der Messe, die viel größer war als gedacht. So verteilten wir uns in den verschiedenen Hallen in zwei Gruppen. Die Orientierung war eine Katastrophe, da die Ausschilderung nicht ganz klar war, die Auswahl der Bücher beschränkte sich dieses Jahr auf gehypte Genres wie Romance, Romantasy und Krimi. So gingen viele andere Genres für Leute, für die Romance nichts war, relativ weitläufig unter. Die Manga Comic Messe war für viele das Highlight. Man hatte das Gefühl, dass die Buchmesse eher zum Verkauf da war und nicht so für die Leser/-innen. Anders als bei der Manga Messe, wo die Klasse 10 den meisten Spaß hatte. Die Manga Comic Messe fühlte sich mit allem Merch und den anderen Menschen so an, als wäre sie wirklich für die Leser.
Nach der Buchmesse ging es weiter in die Leipziger Innenstadt. Dort hatte die Klasse erstmal eine gute Stunde Freizeit. Viele gingen in der Innenstadt etwas essen und hatten eine schöne Zeit. Nach dieser Zeit (um 16:00 Uhr) traf sich die Klasse vor Auerbachs Keller und ging die Treppe hinab in das Restaurant.
Als wir das Erste in das Lokal traten, war es überwältigend für uns. Es sah sehr nobel aus, als würden sehr reiche Leute dort essen gehen. Kaum traten wir durch die Glastür, wurden alle Schüler sofort still. Es fühlte sich unangenehm an etwas Lautes zu sagen. Wir nahmen unsere Plätze an dem reservierten Tisch ein und bestellten was zu trinken.
Die Preise waren extrem überteuert für einen Schnitzelteller musste man 39€ zahlen. Nach dem überaus entspannten Trinkerlebnis hatten wir noch über eine Stunde Zeit (wir hatten es 17:00 Uhr) um zurück zum Bahnhof zu kommen. Wir blieben die restliche Zeit bis 18:30 Uhr der Zug kam, in den Bahnhofshallen und gingen gemeinsam durch die Läden shoppen. Um 18:30 trafen wir uns mit unseren Lehrern und gingen zu den Zügen. Dort stiegen wir ein und suchten unsere Plätze auf, was sich als chaotischer herausstellte als gedacht. Am Ende saßen wir auf unseren Plätzen und fuhren 2 Stunden zurück nach Berlin. Um 20:00 kamen wir am Südkreuz wieder an. Dort zerteilte sich die Schülergruppe und ging ihrer Wege nach Hause. Insgesamt war der Tag ein spaßiges und tolles Erlebnis, wenn auch anders als erwartet.
Benedikt Stahn, Klasse 10



