Ein Schüler der 5. Klasse hat über mehrere Monate hinweg in beeindruckender Kleinarbeit unser Schulgebäude detailgetreu in Minecraft nachgebaut.

Als Schulgemeinschaft freuen wir uns sehr über diesen kreativen, ausdauernden und kompetenten Einsatz des Gaming-Klassikers.

Besonders berührend und mit großem Stolz erfüllt uns dabei der immense freiwillige Arbeitsaufwand des Schülers. Angeregt wurde dieses außergewöhnliche Projekt durch unseren Lehrer Herrn Hollerwöger, der mit ehrlichem Interesse und neugierigen Gesprächen über das Computerspiel Minecraft den Impuls zum Bau der Minecraft-St.-Hildegard-Schule gegeben hat.

Herr Hollerwöger greift damit eine zentrale Forderung des Bildungsforschers John Hattie auf: Gute Lehrkräfte wollen verstehen, was in der Lebenswelt ihrer Schülerinnen und Schüler passiert – und knüpfen genau dort erfolgreiches Lernen an.

 

 

Es folgt ein kurzes Interview:

 

Für alle die Minecraft nicht kennen, was ist das?

Minecraft ist ein Spiel, bei dem alles viereckig ist. Man kann darin bauen oder kämpfen. Das Spiel ist mit sehr viel Kreativität verbunden.

 

Wie bist du auf die Idee gekommen, unsere Schule in Minecraft nachzubauen?
Mein Lehrer Herr Hollerwöger hatte diese Idee. Er motiviert uns immer kreativ zu sein.

 

Was hat dir beim Bauen der Schule am meisten Spaß gemacht?
Ich habe mir den 3d-Rundgang auf der Website angeguckt und es hat mir Spaß gemacht den Bereich mit dem Sofa und den Kicker nachzubauen.

 

Gab es etwas, das besonders schwierig war – und warum?
Die Pixelarbeit, zum Beispiel beim Eingang oder beim Kicker. Pixelarbeit heißt, dass man jedes Detail Pixel für Pixel selbst baut.

 

Wenn du unsere echte Schule noch weiter- oder umbauen dürftest: Was würdest du hinzufügen oder verändern?
Ich würde unser Schwimmbad wieder eröffnen und den Schulhof vergrößern. Da wurde uns ja viel Platz weggenommen.